Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Linden

Vom Hasebueb Nicki u sim Schlappohr (Fiire mit de Chliine)

Fiire mit de Chliine (5.6.2010)

Fiire mit de Chliine (5.6.2010)

Es war am 5. Juni 2010 das erste Mal, dass in der Kirche Linden zum "Fiire mit de Chliine" eingeladen wurde: dem Anlass für die 3-6-Jährigen, ihren Angehörigen und allen, die sonst gerne dazukommen möchten.





Mit grossem Engagement und in feiner Weise hat das "Fiire mit de Chliine"-Team (Marietta Ramseier, Sara Frautschi, Heidi Gerber, Isabelle Habegger, Barbara Margelisch, Nadja Pfander, Rahel Ulrich) diesen Anlass vorbereitet und gestaltet.

Beim Eintreffen in der Kirche wurden wir willkommen geheissen und bekamen ein schön gemachtes Blatt mit Bildern, Text und Liedern.

Der Anlass selber fand vorne im halbrunden Chorraum statt. Sitzkissen war da für die Kleinen, dahinter Stühle für die Grossen. Und dann war da noch der Hase Nicki, der hatte das eine Ohr - eben das Schlappohr - mit einem Ballon hochgebunden.

Begrüsst wurden wir von Marietta, die auch zum Zeichen, das wir vor Gott sind und er unter uns ist, die grosse Kerze anzündete. "Schöön, da du da bisch!", sangen wir als erstes Lied, begleitet von Querflöte (Barbara) und Gitarre (Heidi).

Heidi zeigt ihre Hände und sagte, dass eben jeder Mensch verschiedene Hände hat. Anhand des Bilderbuchs "Nicki" (Guido van Genechten) erzählte sie die Geschichte von dem kleinen Hasenbuben, bei dem das eine Ohr einfach nicht aufrecht stehen wollte, sondern schlapp hinunterhing ... und wie er daran litt, ausgelacht wurde und versuchte den angeblichen "Schaden" zu beheben ... bis er hörte, dass jedes anders ist und sein darf, nach aussen und innen - von Gott so geschaffen und herzlich geliebt.

Dann verteilten wir uns in der Kirche, und jedem Kind wurde die eine Hand bemalt und es durfte seinen ganz einmaligen Fingerabdruck zu Papier bringen. Dazu gab es als Bhaltis einen Spiegel, wo wir hineinschauen können und wissen: Gerade so bin ich von Gott geliebt.

Heidis Klangstäbe sammelten uns dann zum gemeinsamen Schluss. Pfarrer Beat betete und gab uns den Segen mit und zum Schluss stimmten wir ein in das Lied: "Jesus hät mir gärn grad so wien i bi".

Doch das war noch nicht das Ende. Drüben im Kirchgemeindehaus erwarteten uns gedeckte Tische: Es gab ein Gebäck in Hasen-Form, dazu Tee. Es blieb noch Zeit zu plaudern, und die Kinder vergnügten sich am Boden und bauten mit Holzklötzen.

Wir danken dem Team: Es war schön! ... und es hat noch gut Platz für weitere chliini (und grossi) Lüüt, die beim nächsten Mal dazukommen möchten: am gleichen Ort und zur gleichen Zeit (9.30 Uhr), am 13. November 2010. Ich hoffe, die paar Föteli, die ihr unten findet, machen weitere gluschtig, auch zu kommen.
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Fiire mit de Chliine (5.6.2010)
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Autor: Beat Weber     bereitgestellt: 05.06.2010