Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Linden

Geschichte

Nach der Reformationszeit war das ausgedehnte Gebet des Kurzenbergs (heute: Linden) mit seinen Weilern und Einzelhöfen längere Zeit Teil der Kirchgemeinde Diessbach. 1839 wurde der Kurzenberg kirchlich eigenständig, vorerst als Helferei, 1860 als selbstständige Kirchgemeinde.
Bauplan der Kirche Linden (Längsschnitt)

Bauplan der Kirche Linden (Längsschnitt)

Kirche Linden um 1912

Kirche Linden um 1912

Titelseite erster Rodel für die Konfirmierten

Titelseite erster Rodel für die Konfirmierten

Einige Daten: • 1839 Beschluss des Berner Grossen Rats: Der zur Kirchgemeinde [Ober-]Diessbach b. Thun gehörige Kurzenberg bildet (wie der Buchholterberg) neu einen (Pfarr-)Helferei-Bezirk.
• 1848/49 Bau der Kirche Linden.
• 1852/52 Bau des "Helfereigebäudes im Kurzenberg" (heutiges Pfarrhaus Linden).
• 1860 Erhebung der Helferei Kurzenberg zur Pfarrei und damit zu vollends selbständigen Kirchgemeinde.
• 1912 Erste Kirchenorgel.
• 1913 Installation des elektrischen Lichts im Pfarrhaus.
• 1938 Neugestaltung des mittleren Chorfensters mit Glasmalerei (Robert Schär).
• 1946 Im Zuge der Verschmelzung der politischen Gemeinden Ausserbirrmoos, Innerbirrmoos und Otterbach zur politischen Gemeinde Linden wird auch die Kirchgemeinde Kurzenberg in Kirchgemeinde Linden umbenannt.
• 2003/04 Bau des Kirchgemeindehauses Linden.
• 2009 Innenrenovation der Kirche. Gedenken an 170 Jahre Kirchgemeinde Linden.
Überblick: Einen Überblick über wichtige Daten der Kirchengeschichte von Linden findet sich zum Herunterladen hier: Daten der Kirchengeschichte von Linden.
Autor: Beat Weber     bereitgestellt: 13.09.2010